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Vom spontanem Facebook-post hinzu königlichem Staatsbesuch aus Schweden.

Berlin, 07.10.2016. König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia von Schweden waren heute im Rahmen ihres Deutschlandbesuchs zu Gast bei „Give Something Back to Berlin“ (GSBTB) einer Initiative die 2013 von der Schwedin Annamaria Olsson gegründet wurde. GSBTB ist auch eine Platform, über die Neuberliner aus aller Welt ihr Know-how in ehrenamtlichen Tätigkeiten und sozialen Projekte der Stadt Berlin, die sie aufgenommen hat, einbringen können. Im Sharehaus Refugio, begrüßte Gründerin Annamaria Olsson den royalen Besuch aus ihrer Heimat. Begleitet wurde das Königspaar von Dilek Kolat (Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin), Sharehaus-Gründer Sven Lager, Joachim Lenz (Direktor der Berliner Stadtmission) sowie Åsa Regnér (Schwedische Ministerin für Kinder, Senioren und Gleichstellung).

Eine Papierkrone für die Königin
Koenigin und Koenig nahmen am Kunstprojekt „Open Art Shelter“ teil. GSBTB organisiert mehrmals pro Woche die Möglichkeit für Geflüchtete und  Berlinern gemeinsam zu malen, zu basteln und sich kreativ auszudrucken. Traumatischen Erlebnisse können so in Gemälden und Kunstobjekten verabreitet werden.

„Für die GSBTB-Gemeinschaft ist der Besuch von König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia von Schweden eine große Ehre und Anerkennung unserer harten Arbeiten der letzten 3 Jahre. Es bestärkt uns darin, dass das Konzept von GSBTB wahrhaftige Integration möglich macht freut sich GSBTB-Gründerin Annamaria Olsson.

Dafür gewann GSBTB unter anderem den Integrationspreis Blauer Bär des Landes Berlin in 2015 und aktuell den Hauptpreis des Intercultural Innnovation Award 2016. Der Preis wird jährlich von der BMW Group und der United Nations Alliance of Civilizations (UNAOC) an zehn internationale innovative Projekte verliehen, die den Dialog und das interkulturelle Verständnis fördern und dadurch einen wichtigen Beitrag für wirtschaftliches Wachstum und Frieden in globalisierten Gesellschaften leisten.

Über „Give Something Back to Berlin“

Aus einem spontanen Facebook-post 2012 heraus gründete die schwedische Journalistin Annamaria Olsson 2013 die Online-Plattform GSBTB. Sie wollte sich bei der Stadt, die nun Ihre neune Heimat war dankbar etwas zurück geben. Es meldeten sich viele denen es ähnlich ging und so entstand GSBTB. Heuten arbeitet der Verein auf drei unterschiedlichen Ebenen: Engagierte Ehrenamtliche werden in lokale NGO-Projekte vermittelt; es dient als Netzwerkplattform; zudem werden ständig neue und eigene GSBTB-Projekte initiiert. Mit ihrem Integrationsansatz etablierte sich die Initiative als ‚role model‘ für Zusammenarbeit mit Flüchtlingen: Geflüchtete Menschen sind nicht nur Begünstigte, sondern ein fester Teil der GSBTB-Gemeinschaft.

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